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Gera-Radwanderweg
Rad fahren macht Spaß! Rad fahren macht Spaß!
Rad fahren macht Spaß!

Flinken Rades über die Lossa (Unstrut-Radweg)
Auch Besuch aus dem Nachbarkreis war dabei, als gestern die Radbrücke über die Lossa bei Büchel offiziell übergeben wurde. Und natürlich viele Radler. Die Anbindung vom Ort aus ist allerdings zur Zeit noch ein bisschen provisorisch.Der Bratwurstrost stand sonst nicht kurz vor der Brücke. Das hätte sich für den Brater, der gestern zur Feier des Tages die Würste auflegte, auch nicht gelohnt. Radfahrer nutzten lieber die Strecke vom Friedhof in Büchel aus, um auf die andere Seite der Lossa zu kommen, als noch der Vorgängerbau, die so genannte Schäferbrücke, über das Wasser führte. Die Schäden an dieser waren so groß, dass sie nicht mehr instand gesetzt werden konnte. Statt ihrer gibt es jetzt 50 komplett neue Meter einschließlich der Anpflasterung rechts und links des Holzbauwerkes. Im Juni war mit den Arbeiten, einschließlich des Abbruchs der alten Brücke, begonnen worden. Bereits im vergangenen Jahr war im Zuge einer Verwaltungsvereinbarung des hiesigen Landkreises mit dem Kyffhäuserkreis die Anbindung der Lossa-Brücke an den aus Richtung Etzleben kommenden Radwanderweg fertig gestellt worden: 300 Meter mit Bitumendecke. Die Radweganschlüsse und die Brücke einschließlich Planung kosteten laut erstem Beigeordneten Harald Henning (CDU) rund 130 000 Euro. Davon kamen 110 000 Euro von der Thüringer Aufbaubank. Die notwendigen Mittel von Kreisseite waren im vergangenen und diesem Jahr in den Kreishaushalt eingestellt worden. Henning sprach bei der Brücke von einem Lückenschluss auf dem Radfernwanderweg "Unstrut-Aue". Nun sei dieser durchgängig von Schallenburg bis weit in den Kyffhäuserkreis hinein befahrbar. Den provisorischen schmalen Schotterstreifen auf dem Wirtschaftsweg von Büchel bis zur Brückenanbindung fand mancher Radler nicht so toll. Die Herstellung dieses Weges ist im Gemeinderat allerdings schon beschlossene Sache. "Da kann man ja guter Hoffnung auf einen ordentlichen Anschluss sein", sagte Uwe Newiak. Er startet öfter von Gangloffsömmern aus zur Radtour. Auch Eckhard Geyer, Sachgebietsleiter Tourismus im Landratsamt Kyffhäuserkreis und Vor- sitzender der Arbeitsgemeinschaft Unstrut-Radweg, wollte eigentlich mit dem Rad kommen. Zeitlich wäre es aber zu knapp geworden, meinte er entschuldigend. Seit diesem Jahr, wusste er zu berichten, ist der Unstrut-Radweg im Kyffhäuserkreis durchgängig befahrbar. Im hiesigen Landratsamt laufen die Planungen für die Abschnitte Haßleben-Werningshausen (2006 vorgesehen) und Werningshausen-Schallenburg.Gerlinde Höhn aus Büchel zieht es allerdings von Büchel aus häufiger in die andere Richtung. "Ein paar Kilometer von uns aus bis Oldisleben und das gleiche nochmal zurück. Das ist eine schöne Strecke mit dem Rad. Die fahren wir öfter."Von Anett HÄDRICH

07.10.2005
Winfried Bertram, 10.10.2005